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Einfach erklärt: Was ist ein Onepager und wozu eignet er sich?

Du hast sicher schon mal von einem Onepager gehört. Aber kennst Du auch die Do’s & Don'ts? 🤔

Klar ist: Es ist eine minimalistische Website, auf der alle wichtigen Informationen gebündelt sind – auf einer einzigen Seite. Vorteile eines Onepagers sind die übersichtliche Struktur und einfache Navigation. Allerdings kann es schwierig sein, umfangreiche Inhalte unterzubringen und die SEO-Optimierung ist eine Herausforderung. 

Ein Onepager eignet sich besonders gut für Events, Produktlaunches oder als Landingpage für ein bestimmtes Angebot. Lass uns gemeinsam in die Welt der Onepager eintauchen und herausfinden, wie du sie für dich nutzen kannst!

was ist ein Onepager

Was ist ein Onepager?

Ein Onepager ist eine Website, die aus einer einzigen Seite besteht. Das bedeutet, dass Besucher nicht durch verschiedene Unterseiten navigieren müssen, sondern alles Wichtige auf einen Blick erhalten. Ein Thema wird umfassend abgedeckt, die Botschaft wird verständlich vermittelt. Onepager eignen sich vor allem als Single-Topic-Pages oder Landingpages für in sich abgegrenzte Kampagnen.

Da es keine Unterseiten gibt, hat ein Onepager entweder keine Navigation oder eine Navigation mit Sprungmarken zu den einzelnen Sektionen der Website.

Der Vorteil dieser Websites liegt in der konzentrierten und strukturierten Darstellung von Informationen. Sie sind deshalb besonders bei Nutzern beliebt, die gezielt nach Antworten zu einem Thema suchen. Ein gelungener Onepager vermittelt die gesuchte Information ansprechend mit einem Mix aus Texten, Grafiken und Animationen.

Kurz um: Onepager bieten sich an als Medienformat für Werbezwecke, Kampagnen und Landingpages für Produkte. Inhalte mit weniger Komplexität, bzw. für die Image Präsentation , aber auch als digitale Visitenkarten für kleinere Unternehmen und Freiberufler.

Die Vorteile einer Onepage Webseite

Der Onepager bietet dir einige Vorteile – nicht umsonst gehört er zu den beliebtesten Webdesign-Trends.

Gute Nutzerführung: Auf dem Smartphone oder Tablet scrollen die Website-Besucher einfach nur durch und müssen sich nicht im Hamburgermenü zurechtfinden. Das bedeutet, dass die Besucher keine Entscheidungen treffen müssen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass auch alles gelesen wird (wenn der Inhalt spannend ist 😉).

1a Lesefluss: Die Seite wird 1x aufgerufen, geladen – that’s it. Das spart Zeit und stört den Lesefluss nicht, da keine neue Seite für mehr Informationen geöffnet werden muss.

Call-to-Action ist einfacher. Onepager sind nicht komplex. Sie haben genau ein Ziel. Somit ist die Konversionsrate hier höher als bei einer klassischen (mehrseitigen) Website.

Storytelling: Du kannst eine Geschichte gut erzählen und damit auch steuern, in welcher Reihenfolge die Besucher deine Informationen aufnehmen.

Weniger Möglichkeiten und Ablenkungen. Das erhöht die Chance, dass der Handlungsschritt (bspw. Kennenlerngespräch buchen etc.) auch wirklich ausgeführt wird.

✅ Onepager sind schneller und einfacher erstellt als eine klassische Website.

✅ Für mobile Nutzer eignen sich Onepager super!

Nachteile eines Onepagers

Die Einfachheit des Onepagers bringt nicht nur Vorteile. Lass uns mal ein paar wichtige Fakten anschauen, die gegen eine Onepage-Website sprechen.

⚠️ Schlecht für die Suchmaschinenoptimierung (SEO): Im Allgemeinen bietet eine einzige Seite wenig Fläche, um auf bestimmte Hauptkeywords in die Tiefe eingehen zu können. Rankings in den vorderen Bereichen sind mit einem Onepager je nach Nische beinahe unmöglich. Außerdem: Falls du mit einem Onepager verschiedene Themen und Inhalte angreifst (z.B. deine unterschiedlichen Angebote) versteht Google das Hauptthema der Website nicht mehr. Damit verwaschen die Inhalte und die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen nimmt ab. 

⚠️ Die User Experience leidet! Komplexe Strukturen wie etwa unterschiedliche Leistungen können nur schwer mit einem Onepager abgebildet werden. Es kann sehr unübersichtlich werden und die Konzentration auf das Wesentliche geht verloren.

⚠️ Fehlendes Navigationsmenü: es gibt zwar Onepager mit Sprungmarken, die meisten verzichten jedoch auf Navigation. Auch das kann Besucher verwirren.

⚠️ Einfachere Umsetzung? Bei Onepagern darfst du auf eine klare Struktur achten – sonst weiß der Besucher beim Scrollen nicht genau, was er da gerade liest. Deshalb ist gerade die Konzeptphase bei einem Onepager extrem wichtig.

Wozu du einen Onepager nutzen kannst (und wofür nicht)

Onepager liegen immer stärker im Trend. Eine einseitige Website ist jedoch nicht für alles geeignet. Mach dir vorher Gedanken, was du eigentlich mit einer Website erreichen willst. Dann setze um.

Einen Onepager zu erstellen, nur weil er besonders trendy ist, kann im schlimmsten Fall eher schaden als nutzen. Also schauen wir mal, wofür du ihn einsetzen kannst:

  • Produktvorstellungen: Um ein neues Produkt oder eine Dienstleistung ansprechend zu präsentieren und alle relevanten Informationen auf einer einzigen Seite kompakt darzustellen.
  • Digitale Visitenkarte: Der Onepager kann als einfacher Onlineauftritt dienen, um potenziellen Kunden einen ersten Eindruck des Angebots oder Business zu vermitteln.
  • Landingpage: Um Leads zu generieren oder eine bestimmte Aktion zu bewerben und so Besucher von einem Angebot zu überzeugen und sie zum Handeln zu bewegen. Z.B. das Ausfüllen eines Kontaktformulars, Download eines Freebies, Anmeldung zum Webinar, usw.
  • Zeige dein Portfolio: Egal ob Designer, Fotograf oder Illustrator – als digitales Portfolio präsentiert ein Onepager das Wichtigste für potenzielle Kunden.
  • Event-Einladungen: Gestalte Einladungen zu Events, Webinaren oder Veranstaltungen mit allen relevanten Informationen wie Ort, Zeit, Agenda etc.

Worauf du bei der Erstellung achten darfst: Erzähle eine klare Story! Fokussiere dich auf ein Thema und integriere einen klaren Call-to-Action. Mit einem gut durchdachten Aufbau und anschaulichem Design kannst du zur gewünschten Handlung führen. 

Du solltest einen Onepager nicht verwenden, wenn du …

  • ernsthaft SEO (für mehrere Keyword-Gruppen) betreiben und über Suchmaschinen gefunden werden möchtest
  • komplexe Sachverhalte darstellen willst (z.B. verschiedene Kundengruppen oder ein komplexes Produkt oder Angebot)
  • viele (unterschiedliche) Inhalte hast (z.B. Angebote, die inhaltlich in verschiedene Richtungen gehen).

Tipps für die Erstellung eines Onepagers

Jetzt wissen wir, was ein Onepager ist. Kommen wir zu den Tipps für die Erstellung einer Onepage-Website.

Aufbau

Responsive Design ist Pflicht. Das Layout muss sich dem Bildschirm des Users anpassen. Führe deine Besucher durch die Website, indem du sie abholst und schrittweise dem einen Ziel näher bringst, wie zum Beispiel sich in deinen Newsletter einzutragen oder ein Kennenlerngespräch zu buchen.

Arbeite mit klaren Bildern und Buttons, um die Informationen zu deinem Produkt, Angebot oder Event zu vertiefen. 

Was beim Aufbau noch wichtig ist:

  • Wähle ein Startbild mit einer treffenden Überschrift als Eyecatcher.
  • Für eine bessere Navigation an Desktop Geräten: Kreiere ein Ankermenü, wo du die wichtigsten Bereiche deiner Onepage-Website verlinkst. 
  • Nutze Hover-Effekte – die hauchen statischen Elementen Leben ein.

Storytelling

Das A & O! Produkte oder Botschaften wollen lebendig dargestellt werden. Daher eignen sich Onepager hervorragend für das Format Storytelling. Das Erzählen von Geschichten in Textform, unterstützt durch Bilder und Animationen, lässt Produkte oder Botschaften lebendig werden.

Ein wesentliches Merkmal des Storytellings ist der rote Faden, der sich durch den gesamten Text zieht. Der Lesefluss entsteht durch eine spannende, interessante und flüssig erzählte Geschichte!

Nur ein Thema, Angebot oder Botschaft

Lege den wichtigsten Suchbegriff, für den du gefunden werden möchtest, fest und optimiere die Seite danach. Du hast nur diese eine Seite, um das Interesse des Lesenden zu gewinnen. Gib deinen Lesern einen klaren Einblick, was die Botschaft der Seite ist.

Lass überflüssige Texte gleich weg und schreibe bitte nicht in Rätsel. Drücke dich einfach und verständlich aus und wähle Bilder (in der richtigen Größe), die das Geschriebene unterstützen oder darstellen.

Call-to-Action

Ein klar definierter Anfang, der ohne Unterbrechungen zu einem klar definierten Ende führt. Am Ende steht dann der Call-to-Action als konkrete Handlungsaufforderung. Was soll der/die Interessierte tun? Beschreibe genau, was die nächsten Schritte sind. Auch was nach dem Klick passiert.

Insbesondere Landingpages laufen auf einen solchen Button oder Link hinaus, um eine bestimmte Conversion zu erreichen. Ein Beispiel: Der Besucher trägt sich für einen Newsletter ein oder wird auf eine Produktseite weitergeführt.

Fazit

Ein Onepager ist eine großartige Möglichkeit, wichtige Informationen auf einer einzigen Seite übersichtlich zu präsentieren. Doch wie bei allem gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Während die einfache Navigation und die klare Botschaft für den Onepager sprechen, können SEO-Optimierung und komplexe Inhalte herausfordernd sein. Dennoch ist ein Onepager perfekt für Events, Produktlaunches und als Landingpage. Erzähl eine klare Geschichte, arbeite mit klaren Bildern und Buttons, und vergiss nicht den Call-to-Action, um den Besucher zum Handeln zu bewegen.

Weitere Infos: Quelle 1, Quelle 2

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