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Website Marketing: Deine Website als Teil eines Systems verstehen

Der Einsatz der eigenen Webseite zur Vermarktung deines Businesses wird unter Website Marketing verstanden. Tatsächlich gibt es noch den verbreiteten Gedanken, dass es ausreicht, eine Webseite einmal zu erstellen und wie ein Reklameschild an der Fassade hängen zu lassen.

Weshalb das langfristig nicht funktioniert, sollte klar sein. Was tu tun kannst, um deine Website effektiv zu vermarkten und als Teil eines Systems zu machen – darum geht es in diesem Artikel. 

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Schritt 1: Das Ziel deiner Website definieren

Eine Website, auf welcher nichts passiert, leistet keine Bestandskundenpflege und schon gar keine Kundengewinnung im Web.

Es braucht eben aktive Marketingmaßnahmen mit einem übergeordneten Ziel. Welches Ziel in Bezug auf dein Business gesehen, verfolgst du mit deiner Website?

Relevante Ziele im Website Marketing können zum Beispiel sein:

  • Branding (Die Kommunikation deiner Marke)
  • Unternehmenswerte darstellen
  • Leadgenerierung
  • Steigerung der Conversion Rate 
  • Besucher anziehen
  • Aufbau von Vertrauen
  • Steigerung der Reichweite
  • Informationen teilen
  • Verkauf im Online-Shop

In der Regel führen verschiedene Zwischenziele zum Hauptziel auf deiner Website. Website Besucher werden zu Unterseiten wie “Team” oder “Unsere Leistungen” geführt, informiert und damit werden gewisse Zwischenziele erreicht – zum Beispiel Stärkung der Marke, Kommunikation der Werte, oder Aufbau des Vertrauens. Das führt schlussendlich dazu, dass Besucher dem Hauptziel (was ein Kauf, Anruf oder eine Terminbuchung sein kann) schrittweise näher kommen.

Um die Ziele zu erreichen, gilt es Traffic auf die Seite zu bringen. Und das führt uns zum Schritt 2 des Website Marketings.

Schritt 2: Marketingkanäle, die Traffic auf deine Website bringen

Wir unterscheiden hier unbezahlte und bezahlte Kanäle. Beide bringen jeweils Traffic, wobei unbezahlte Kanäle weitaus mehr Zeit benötigen und erst strategisch gesehen lukrativ werden. Dazu zählen zum Beispiel Social-Media-Marketing und Suchmaschinenoptimierung

Wichtig bei allen Kanälen ist, dass sie Mehrwert generieren und regelmäßig bespielt werden. 

Suchmaschinenoptimierung (SEO) als Marketing-Kanal

Mit SEO wird eine Website durch Keywords so optimiert, dass Suchmaschinen wie Google sie bestmöglich finden. Langfristig gesehen gehört es zu einer guten SEO Strategie, möglichst qualitative und einzigartige Inhalte, sowie Texte mit einem persönlichen Touch zu veröffentlichen. Suchmaschinen wie Google möchten, dass Nutzer schnellstmöglich das finden, was sie suchen. Als “besten Content” wird neben der Qualität des Inhalts immer mehr auch Persönlichkeit und Einzigartigkeit gerankt.

Dazu kommen eine gute User Experience und eine hohe Autorität der Website. Das heißt, wenn die Inhalte gut aufbereitet sind, sollen sie gleichzeitig dafür sorgen, dass andere größere Webseiten auf deine Webseite verlinken.

Wenn du SEO als Marketingkanal für deine Website aufbauen möchtest, solltest du mit einem Blog starten. Mit einem Blog und den entsprechenden Themen erreichst du deine Zielgruppe, veröffentlichst regelmäßig neuen Content auf deiner Website und integrierst im Idealfall viele relevante Keywords.

Was es alles beim Thema SEO auf deiner Website (und bei Blogartikeln) zu beachten gilt, habe ich in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Social Media Marketing

Der große Vorteil von Social Media Marketing ist, dass du eine Beziehung zum Kunden und eine Community aufbauen kannst. Hier ist die direkte Werbung für Produkte und Aktionen eher zweitrangig. Vielmehr geht es einfach darum, dich als Marke bekannt zu machen und sich positiv darzustellen. Durch eine geschickte Vernetzung zwischen Website und Social-Media entstehen Synergien, die beide Kanäle nach vorne treiben.

Bezahlte Marketingkanäle

Zu den bezahlten Kanälen zählen Display Marketing, Affiliate und SEA.

Unter Display Marketing verstehen wir alle Maßnahmen, die online mit grafischen Werbemitteln arbeiten. Bannerwerbung, Videos und Animationen sind die bekanntesten Werbeformen auf Webseiten. Eine Werbeanzeige auf Facebook bezeichnen wir als Display Ad. Bildschirmwerbung kann im Website Marketing profitabel eingesetzt werden, um Produkte zu bewerben, die aus einem Online Shop heraus als physische Produkte vermarktet werden. Display Ads und SEA werden zusammen als Performance Marketing bezeichnet.

Im Affiliates Marketing vermarkten sogenannte Affiliates die Produkte und Dienstleistungen. Das Risiko ist niedrig, da Auftraggeber nur dann etwas bezahlen müssen, wenn auch ein Verkauf stattfindet. Das empfiehlt sich gerade für kleinere Unternehmen mit geringem Werbebudget. Der Reichweitenaufbau wird folglich ausgelagert und es unterscheiden sich 2 Systeme:

  • Cost per Click (CPC): Der Affiliate wird anhand der Anzahl der Klicks bzw. Besucher bezahlt, die auf die Website gebracht werden.
  • Cost per Lead (CPL): Partner werden anhand von vermittelten Kontakten vergütet
  • Cost per Purchase (CPP): Hierbei erhalten Affiliate Partner nur dann eine Provision, wenn das Unternehmen auch einen Verkauf erzielt

Schritt 3: Deine Website optimieren

Jetzt, wo du Traffic auf deine Website bringst, wollen wir natürlich die interessierten Personen nicht gleich wieder verlieren! 

Die Qualität (optisch, inhaltlich und funktional) deiner Website, sowie die Strategie spielen dabei die wichtigste Rolle. Deine Website ist das Herzstück deines Onlineauftritts, auf welchem alle Maßnahmen zusammenlaufen. Deshalb braucht deine Website einen strategischen Aufbau und einen klaren roten Faden

Die User Experience (Nutzererfahrung) steht im Vordergrund. Damit meint man, dass die Inhalte an der Zielgruppe orientiert sind und die Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe im Vordergrund stehen.

Deine potentiellen Kunden erwarten, dass die Website schnell lädt, sie direkt finden, was sie suchen und dass du sie mit Call-to-Actions leitest – natürlich auch auf dem Smartphone.

Schritt 4 des Website Marketings: Einen Follow-up Kanal aufbauen

Fakt ist: 95% des Umsatzes/Buchungen/Anfragen geschehen nicht direkt über die Website, sondern über den Follow-up Kanal. (Darüber habe ich übrigens auch in einem LinkedIn-Post gesprochen.)

Der Großteil der potenziellen Kundschaft möchte dich zuerst mal beobachten, sich informieren und inspirieren lassen. Deshalb braucht es einen Follow-up Kanal als Teil des Website Marketings.

Denn wenn du potenziell interessierte Personen motivieren kannst, in deinen Follow-up Kanal zu kommen, dann kannst du sie erneut kontaktieren und irgendwann wird der Zeitpunkt passen und aus einem potenziellen Interessenten wird ein Kunde.

Dein Follow-up Kanal ist im Idealfall zu 100% in deinen Händen, wie z.B. eine E-Mail Liste. Es kann theoretisch auch eine Whatsapp/Telegram/Facebook-Gruppe sein oder ein starker Social Media Kanal. Wichtig ist, dass du deinen Follow-up Kanal regelmäßig bespielst.

E-Mail Marketing ist eine effektive Methode, um Interessenten in Kunden zu verwandeln und aus meiner Sicht ein idealer und effektiver Follow-up Kanal. Mit einem regelmäßig erscheinenden Newsletter kannst du deiner Zielgruppe Mehrwert bieten, Vertrauen aufbauen und auf aktuelle Angebote aufmerksam machen. So bleibst du in den Köpfen der Personen präsent und erreichst einen gewissen “Expertenstatus” zu einem bestimmten Thema. 

Meistens braucht es einen Anreiz für die interessierte Personen, sich für deinen Newsletter anzumelden – ein kostenfreies Einstiegsangebot, eine Checkliste, eine Anleitung,... (wurde mal “Freebie” genannt, heute als “0€-Angebot” bekannt).

Achte darauf, dass du die Anmeldung zum Newsletter (oder deinem “Freebie”) auf deiner Website an strategisch wichtigen Orten platzierst und diese Anmeldung zu einem Zwischenziel machst.

Der Kreislauf schliesst sich

Mit dem 4. Schritt schließt sich der Kreislauf des Website Marketings. Deine E-Mail Liste wächst dank strategischer Marketing-Kanälen und potenziell Interessierte Personen werden regelmäßig mit Mehrwert bespielt. 

Früher oder später kommt die eine oder andere Person, die deinen Newsletter liest, auf dich zurück – bzw. besucht deine strategisch optimierte Website, wo sie zum Hauptziel geführt wird, was eine Buchung, ein Kauf oder ein Anruf für dich bedeutet.

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Jetzt bist Du dran mit der Umsetzung – mache deine Website zum Teil eines Systems!

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